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Professioneller Weg, einen Säugling zum Einschlafen zu bringen

Martin Dornes, einer der weltweit bekanntesten Säuglingsforscher, schreibt in “Die emotionale Welt des Kindes”:

Eltern kommen z.B. mit der Klage, das Kind könne nicht einschlafen. Schlafstörungen sind eines der häufigsten Symptome in der Säuglingszeit. Die Eltern greifen dann zu Aktivitäten, von denen sie aus Erfahrung wissen, daß sie manchmal helfen. Sie nehmen den Säugling hoch und tragen ihn stundenlang und bis zur gegenseitigen Erschöpfung herum; oder sie setzen ihn vor die Waschmaschine oder den Fernseher; manche probieren es mit einem eingeschalteten Staubsauger oder Haarfön; wieder andere fahren endlos mit dem Auto oder dem Kinderwagen spazieren und dergleichen mehr. Das hilft meistens, aber nur solange die Aktivität andauert, und es bringt keine dauerhafte Entlastung – eher im Gegenteil.

 

Im Kern geht es nun darum, diese unspezifischen Beruhigungsaktivitäten durch gezielte Maßnahmen zu ersetzen. Das setzt voraus, daß der wirkliche Zustand des Säuglings verstanden wird … Fängt das Kind an zu quelngeln, fragt man die Eltern beispielsweise: “Was, glauben Sie, ist los?” Die Eltern sagen dann: “Vielleicht hat er Hunger.” Dann fragt man, wann die letzte Mahlzeit war und wieviel dabei gegessen wurde. Lautet die Antwort: “Vor zwei Stunden und etwa 70 Gramm”, so könnte der Säugling hungrig sein oder auch nicht. hier muß man probieren. Nehmen wir an, der Säugling will nichts essen. Dann scheidet Hunger als Option zunächst aus. Was könnte es sonst sein? Ist er vielleicht müde? Die Eltern legen ihn hin. Er gibt keine Ruhe. Also gehen wir davon aus, daß er nicht müde ist. Vielleicht will er spielen. Probieren wir es. Nach 15 Minuten Spiel ist jeder Säugling müde. Nun schlägt man den Eltern vor, ihn hinzulegen. Bleibt er nicht liegen oder quengelt erneut – jetzt ziemlich wahrscheinlich weil er übermüdet ist – , gilt es, klaren Kurs zu halten. Erneutes Hochnehmen, herumtragen und dergleichen wird nichts mehr nützen, sondern nur eine neue Runde in Gang setzen. Das muß den Eltern vermittelt werden, am besten zusammen mit der Anregung, den Säugling in einer bestimmten Position hinzulegen (der sog. Fötalposition) und nicht wieder hochzunehmen. Sie können ihm zum Beispiel sagen, daß sie da sind, aber jetzt das Zimmer verlassen werden. Das tun sie dann auch – in der Beratungsstelle oder zu Hause. Quengelt der Säugling weiter, so gehen sie nach drei bis fünf Minuten erneut hinein, sagen ihm wieder, daß sie da sind, ihn aber nicht herausnehmen werden, und gehen dann wieder. nach mehreren Durchgängen dieser Art ist das Problem oft innerhalb von drei bis vier Tagen erheblich gebessert. 

(Dornes, Die emotionale Welt des Kindes, 2. Aufl. 2001 Fischer, 233f

Wenn die Gelenke des Babys ab und an knacken … (Tipp #7)

Wenn man Kinder in den ersten Wochen auf den Arm nimmt, dann knackt es ab und zu mal im Rücken oder in den Gelenken. Das sei kein Grund zur Besorgnis, sagte mir ein Chiropraktiker.

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Stoffwindeln in den ersten Tagen nicht benutzen (Bauchnabel!) (Tipp #6)

Falls ihr euch für Stoffwindeln entschieden habt, müsst ihr die ersten Tage auf den Bauchnabel des Kleinen aufpassen. Die Stoffwindeln werden vom Pinkeln nass und der Bauchnabel wird nicht trocken und heilt nicht richtig. Lieber ganz normale Windeln (z.B. Pampers) benutzen, bis der Nabel abgefallen ist und richtig geheilt ist!

Ein Baby beruhigen durch Summen (Tipp #5)

Sehr junge Säuglinge schreien in den ersten Wochen häufig ohne ersichtlichen Grund – manchmal schreit das Baby auch die ganze Nacht. Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit dem Mund ein einfaches Geräusch erzeugen können, das das Baby beruhigt.

 

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Umfrage: Die häufigsten Kosenamen für Babys (Tipp #4)

“Maus”, “Schatz”, “Bärchen” – Babys und Kinder werden mit einer Vielzahl von Kosenamen belegt. Unsere Umfrage deckt auf, welches die häufigsten sind.

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Wie man einen preisgünstigen Kinderanhänger fürs Fahrrad kauft (Tipp #3)

Die Suche nach einem Kinderfahrradanhänger wird immer schlimmer, je mehr man sich informiert. Letztendlich scheint es so, dass man mehrere Hundert Euro ausgeben muss, um einen einigermaßen ordentlichen Kinderanhänger zu erwerben. Das stimmt aber gar nicht. 

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Welche Tragetuch-Bindetechnik für welches Alter? (Tipp #2)

Wer sein Kind im Tragetuch transportieren möchte, steht (vor allem in den ersten Wochen und Monaten) vor dem Problem, dass man sich für eine altersgemäße Tragetechnik entscheiden muss. Das ist nicht so einfach, denn jeder erzählt etwas anderes. Ganzen Tipp lesen »

Bindeanleitung für Tragetuch (Tipp #1)

Sie finden hier einige gute Links zu Bindeanleitungen für Ihr Tragetuch. Unklar bleibt auf all diesen Seiten allerdings, welche Bindetechnik für welches Alter geeignet ist. Mit dieser Frage beschäftigt sich unser Beitrag Welche Bindetechnik für welches Alter?). Ganzen Tipp lesen »

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